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Das Leben mit einer rolligen Katze

Das Babys nicht vom Storch gebracht werden ist jedem Kind nach der Grundschule klar. Gelobt sei die Schulreform und der Sexualkundeunterricht.Was vor der Trächtigkeit bei Katzen passiert, dazu gibt es im Internet reichlich Text- und Videomaterial zu finden. Was mich bei den Texten und Videos noch zum schmunzeln und zu Aussagen wie: „Ist das putzig!“ verleitete entwickelte sich im realen Leben zu echtem Stress.Meinen Alltag mit einer rolligen Katze habe ich daher in Tagebuchform festgehalten.Tag 1:Sonntag... ein Tag um die Beine hochzulegen, sich verwöhnen und den lieben Gott einen „guten Mann“ sein zu lassen. Soweit der Traum... die Realität sieht für mich als Katzenzüchter etwas nüchterner aus. Katzenklos säubern, das Katzenrudel füttern und die Spielspuren der Nacht beseitigen sind Tätigkeiten die selten in schönen Träumen vorkommen mit denen aber für jeden Katzenbesitzer der Tag beginnt.Das ich mir über Nachwuchs meiner, noch jungen, Cattery früher oder später Gedanken machen muss ist mir klar. Persönlich hoffe ich allerdings auf „später“.Ich mache Pläne... meine Katzentruppe ändert sie!„Wie kommt eine Taube in die Wohnung!“ ist der erste Gedanke als ich ein gurrendes Geräusch höre. Auf der Suche nach dem Grund des Geräusches finde ich meine Lissi die sich auf dem Boden dreht wie die Rolle eines Klopfsaugers. Davor sitzt mein Theo der fett G... in den Pupillen stehen hat. Jetzt fehlt nur noch das der kleine Kerl zu sabbern anfängt. Ich bin der ungewohnten Geräuschkulisse zwar auf die Spur gekommen das macht meine Probleme aber nicht kleiner.Lasse ich der Natur nun Ihren Lauf oder übernehme ich den Part der zweibeinigen Empfängnisverhütung?Da ich der jungen Dame bis zum ersten Wurf noch etwas Zeit lassen möchte bleibt mir nur die frisch Verliebten zu trennen. Lissi mit ins Schlafzimmer zu nehmen entwickelt sich zur schlechtesten Entscheidung des Tages da die kleine Maus ihren Wunsch nach einem Kater lautstarkt äußert. Da habe ich wohl taktisch ganz tief ins Klo gegriffen. Nach unzähligen Gedanken wie lange die Rolligkeit bei Lissi wohl andauern wird schaffe ich satte drei Stunden Schlaf in dieser Nacht. Tag 2:Dieser Montag beginnt wie eigentlich jeder Morgen. Die Truppe hat Hunger als wenn es wochenlang nichts zu fressen gegeben hätte. Ich warte auf den Tag an dem die Truppe am Futterplatz steht, sich die Bäuche reibt und das Schild mit der AufschriftFutter, ziemlich zügig!!aufgestellt hat. Schon halb auf dem Weg zum Job brennt sich ein Gedanke ein: „Der richtige Kater bei der richtigen Katze?“ Bevor mich dieser Gedanke den ganzen Tag nicht mehr loslässt hetzte ich zurück in die Wohnung um festzustellen das alles im grünen Bereich ist und ich nicht in der morgendlichen Hektik das Liebesnest für Lissi & Theo bereitet habe. Bei meiner Rückkehr begrüßt die Truppe mich wie immer, von Rolligkeit bei Lissi keine Spur. Tatsächlich ist es aber so das Lisssi & Theo mich wohl nur in Sicherheit wiegen wollen damit ich sie nicht trenne. Kaum drehe ich mich um spielt Lissi vor Theo wieder den Rollbraten. Lisbeth von den lieben Seelchen... das liebe Seelchen hat es faustdick hinter den süßen Ohren.Tag 3:Kaum schreit mich mein Wecker nach einer ruhigen Nacht aus dem Schlaf starten auch schon Lissi & Theo mit einer lautstarken Unterhaltung durch die geschlossene Schlafzimmertür. So wünscht man(n) sich doch das der Tag beginnt.Der Startpilot des Tages, in Ruhe eine Tasse Kaffee trinken, ist an diesem Morgen begleitet von ständigen Ermahnungen wie: „Theo lass das!“ oder „Theo... runter!“. Ich frage mich immer wieder warum ich mir den Stress antue und die Tiere nicht dauerhaft trenne. Mein Hintergedanke dabei ist das ich die sozialen Kontakte der Truppe nicht komplett unterbinden sondern nur für die Zeit die ich außer Haus bin einschränken will.Runde 2 der täglichen Trennung geht fast an Theo der, trotz seiner Leibesfülle, unbemerkt mit ins Wohnzimmer huscht.Meine Rückkehr gestaltet sich wie an Tag 2. Alles ist ruhig und entspannt bis... ich mich umdrehe um mich den Arbeiten zuzuwenden die ein Single-Haushalt eben so mit sich bringen. Ich hab nie gedacht das es so anstrengend werden wird.Tag 4:Zwischen der letzten Unterhaltung von Lissi & Theo durch die Schlafzimmertür und dem ersten Ton des Weckers liegen gefühlte fünf Minuten. Kann eine Nacht wirklich so kurz sein? Hat mich eigentlich irgendein Katzenzüchter vor solchen Nächten gewarnt als die Idee bei mir aufkam eine Cattery zu gründen? Ich kann mich beim besten Willen nicht erinnern. Und was hätte es auch genützt. Katzen liebt oder hasst man... dazwischen gibt es nichts!Da mein Wecker mich morgens um 2:30Uhr aus den süßen Träumen reist stelle ich mir die Frage wieviel im Haus von Lissi & Theo zu hören ist. Da sich bisher kein Nachbar beschwert und der Vermieter noch nicht mit Kündigung gedroht hat scheint sich die Geräuschkulisse im erträglichen Bereich zu befinden.Die 5. Jahreszeit für Eishockey-Begeisterte ist nicht der Karneval sondern die DEL Play Offs. Zum Abschalten besuche ich heute das Heimspiel meines Lieblingsvereins den Iserlohn Roosters.Tag 5:Und täglich grüßt das Murmeltier... wie Bill Murray im gleichnamigen Film habe ich auch das Gefühl in einer Zeitschleife zu sitzen: Katzenunterhaltung-einschlafen-Wecker-Katzenunterhaltung.Und wenn du glaubst es geht nicht lauter... es geht lauter!Inzwischen lockt Lissi mit Ihrer Lautstärke auch den Nachbarskater an der dann außen auf der Fensterbank sitzt. „Hallo Nachbar... gibt mir fünf Minuten... ich weiß wie man die Kleine ruhig bekommt!“ scheint sein Blick zu sagen. No Way!Als ich heute völlig fertig vom Job nach Hause komme sind Lissi & Theo ganz ruhig, zu ruhig. Welche Pläne das liebe Seelchen und der Unschuldsengel während meiner Abwesenheit wieder geschmiedet haben... ich werde der erste sein der es erfahren darf.Tag 6:Wer lebt eigentlich bei wem? Wie oft habe ich mich das schon gefragt wenn Lissi wieder aus irgendeinem Zimmer nach einem Kater ruft und Theo wie ein Trüffelschwein die Witterung aufnimmt und hinterher rast. Mich im Schlepptau um das Entscheidende zu verhindern.Etu zeigt mit seinem Gesichtsausdruck deutlich was er davon hält als Kastrat einen weiteren Tag mit einer rolligen Katze zu verbringen... nichts! Aber was nützt es. Ich muss los das Geld fürs Katzenfutter verdienen und Kitten stehen in diesem Frühling nicht auf meiner to-do-Liste.Bei meiner Rückkehr scheint Lissi die Rolligkeit so gut wie überstanden zu haben. Wenn Theo seiner Natur folgen will haut sie ihm freundlich aber bestimmt die Pfote um die Ohren. Irgendwie erinnert mich das ganze an eine Frau die im Bett über Kopfschmerzen klagt wenn der Mann „seiner“ Natur folgen möchte.Fast wie ein Ritual ist das ich am Wochenende mit dem Laptop auf dem Schoß die erste Runde der Augenpflege auf dem Sofa absolviere. „Lissi & Theo?“ ist der erste Gedanke der mir beim aufwachen durch den Kopf schießt. Die beiden sitzen zwar in einem Zimmer haben aber einen Gesichtsausdruck als wenn sie kein Wässerchen trüben könnten.Da hoffe ich jetzt wirklich das die beiden nicht die Lautlosigkeit für ihr Liebesspiel entdeckt haben.Tag 7:Irgendetwas fehlt denke ich beim aufwachen. Keine Katzenunterhaltung durch die Schlafzimmertür. Lissi scheint mit Ihrer Rolligkeit durch zu sein. Für die Zeit des Wocheneinkaufes trenne ich die beiden trotzdem. Nach dem Motto „No risk, no fun“ möchte ich nicht handeln. Jedes mal wenn Theo heute versucht Lissi zu vernaschen gibt es die Pfote um die Ohren.Tag 8: Theo scheint auf SM zu stehen. Anders kann ich mir nicht erklären warum er sich immer wieder von Lissi verhauen lässt. Sie signalisiert deutlich das Sie keine Lust auf Katerzärtlichkeiten hat. Wenn die beiden meinen sie könnten mich am Wochenende in Sicherheit wiegen haben die beiden sich getäuscht. Wenn ich zum Job muss werden die beiden noch für ein paar Tage getrennt. Aber ich glaube die Rolligkeit ist überstanden.Eine Frage beschäftigt mich aber noch.Um wie viele Jahre altert man in einer solchen Woche?Die Antwort werde ich von den Züchterkollegen bei der nächsten Katzenausstellung erhalten.

Lissi vs. Storch



Von den Unschuldsengeln

Von den Unschuldsengeln wünschen ein besinnliches Weinachtsfest.